Medicine Bow Routt
National Forest

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North French Creek

Nach unserem längeren Aufenthalt im Bighorn National Forest ging es für uns von Saratoga weiter zum Medicine Bow Routt National Forest. Nach etwa 34 Kilometern auf der Snowy Range Road 130, bei einer Höhe von rund 2950 Metern, besuchten wir das Ralph-Hesson-Denkmal. Ralph war Mitarbeiter des Forstdienstes und arbeitete später im Fischereiwesen des Laramie Ranger District. Dieses Denkmal und der kleine Aussichts- und Angelsteg am North French Creek wurden errichtet, um seine Leidenschaft für den Schutz der Forellenbestände und das Fliegenfischen zu veranschaulichen.

Lake Marie / Mirror Lake

Die wunderschöne hochgelegene Panorama Straße Snowy Range Rd.130/Snowy Range Scenic Byway (ehemals „Great Skyroad“ genannt), führt durch das ehemalige große Gletschergebiet mit vielen Seen, ist ungefähr 70 Meilen lang und endet in der Ebene bei Laramie. Unbedingt parken muss man bei den traumhaften Seen Lake Marie und Mirror Lake mit Blick auf die Snowy Range Berge, teilweise immer noch mit Schnee bedeckt (jetzt Mitte Juli). Ein wunderschönes Wandergebiet und fischen ist an jedem See erlaubt sowohl mit dem Boot oder vom Ufer aus. Der höchste Berg der Snowy Range ist der „Medicine Bow Peak“ mit ca. 3700 Meter Höhe.
Informationen: 

https://www.visitlaramie.org/blog/post/alpine-lakes-of-the-snowy-range/
Auf dem Weg zum Nash Fork Creek und zu den Brooklyn-Seen haben wir einen Elch-Bullen beobachten können.

Nash Fork Creek / Brooklyn Lake

Am Nash Fork Creek gab es nur wenige Möglichkeiten zum Fischen, da der Bach durch dichten Wald und Buschland fließt oder aufgrund einer Schlucht gar nicht zugänglich war. Wie man bei den Fotos sehen kann, ist ein Teil des Waldes vom Kiefernkäfer befallen, erholt sich aber derzeit wieder lt. Info-Tafeln. Ein weiteres beliebtes Wandergebiet ist der Brooklyn Lake, aus dem der Nash Fork entspringt. Von hier aus starten viele Wanderwege inkl. Pferdetouren zu anderen Gletscherseen. Stellenweise lag hier noch Schnee. Leider war der Campingplatz voll belegt, was nicht überraschend war, und am nicht weit entfernten Little Brooklyn Lake gab es keine Erlaubnis fürs zelten oder für Wohnmobil-Stellplatz (Naturschutz-Gebiet). Ein Aufenthalt dort auf über 3.200 Metern Höhe an einem kristallklaren, blauen See, umgeben von wunderschönen Bergen, wäre sicherlich fantastisch gewesen. Eine vorherige Reservierung des Campingplatzes per Telefon oder Smartphone beim Laramie Ranger District (USDA-Forstdienst) wird in diesem Gebiet der Snowy Range dringend empfohlen, ebenso für den Libby Lake und seinem Campingplatz – wir konnten dort keine Fotos machen, da auch der Parkplatz überfüllt war. In der Nähe des Little Brooklyn Lake wanderten wir zu einen „friedlichen“ Ort mit Blick auf das weite Tal: zur St. Alban's Open Air Chapel (Kapelle), die um 1940 aus Granitsteinen erbaut wurde.

Laramie / Wyoming Territorial Prison

Auf der Strecke zwischen Nash Fork Creek (siehe oben) und Laramie hätten sich zwei weitere interessante Flüsse zum Fischen angeboten, aber wir hatten keinen Wohnmobilstellplatz in der Nähe gefunden und die offiziellen Campingplätze waren belegt. Außerdem ging uns das Benzin schön langsam aus, also beschlossen wir, direkt nach Laramie weiterzufahren. Laramie ist die viertgrößte Stadt Wyomings. Zuerst besuchten wir in der Innenstadt das „Wyoming Women's History House“. Informationen dazu auf der Website: https://wyomingwomenshistoryhouse.org/
Wir erfuhren viel über berühmte Frauen: 1870 dienten sechs Frauen aus Laramie als die ersten weiblichen Geschworenen, Martha Symons Boies war die erste Frau weltweit, die zur Gerichtsvollzieherin ernannt wurde und Louisa Swain aus Laramie war die erste Frau in Amerika, die an einer allgemeinen Wahl teilnahm. Dies war das erste Mal in der Weltgeschichte, dass Frauen die Möglichkeit erhielten, sich auf diese Weise in ihrer Gemeinde zu engagieren.
Wir waren beeindruckt vom Besuch des „Wyoming Territorial Prison“. Es wurde 1872 als US-Gefängnis auf einem 79 Hektar großen Gelände eröffnet und später zum ersten Staatsgefängnis Wyomings. Dreißig Jahre lang waren hier gewalttätige Gesetzlose inhaftiert, darunter der berüchtigte Butch Cassidy. Er gründete die Wild Bunch, die erfolgreichste Diebesbande der USA, zu der auch der Sundance Kid und andere Männer gehörten, die in diesem Gefängnis einsaßen. Es gibt viele Informationen und Geschichten über die verschiedenen Insassen, Männer wie Frauen. Man kann mehrere Gefängnisgebäude besichtigen, darunter die ehemalige Gefängnis-Fabrik in der alle Arten von Besen hergestellt wurden, die im ganzen Land verkauft wurden um u.a. das Gefängnis/die Anlage und das Personal finanzieren zu können. Im Jahr 1900 wurden dort ca. 720 Besen pro Tag hergestellt. Auch in einigen Wirtschaftsgebäuden, Hütten und Scheunen gibt es Ausstellungen, deren Innenräume man besichtigen kann. Für den Besuch des Gefängnisses sollte man einige Stunden einplanen.

Twin Buttes Lake

Der Twin Buttes Lake ist etwa 100 Hektar groß und liegt rund 29 Kilometer von Laramie entfernt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Sheep Mountains und die Snowy Range. Die Grenze zu Colorado ist etwa 40 Kilometer entfernt. Es gibt zahlreiche kostenlose Camping-Stellplätze. Der See ist ideal für alle, die ein Boot haben – er ist bekannt für seine kapitalen Bachforellen, Regenbogenforellen und sogar Cutthroat-Forellen. Ein wunderschöner, ruhiger Ort inmitten der Laramie Plains, an dem man viele Vögel, Pelikane und Antilopen beobachten kann. Als ein Weißkopfseeadler seinen Erkundungsflug machte, reagierten die vielen Erdhörnchen rund um unser Wohnmobil sehr nervös. Warnpfiffe für die ganze "Erdhörnchen-Gemeinde" und schon flüchteten alle blitzschnell in ihre Höhlen.

Laramie River

Nicht weit weg vom Twin Buttes Lake, ungefähr 15 Meilen Richtung Colorado Grenze, kann man am Laramie River fischen. Wir fuhren zum Jelm Fishing Access. Dieser Abschnitt war landschaftlich sehr schön, aber der Fluss führte sehr wenig Wasser und wir mussten kleine Stromschnellen, Gumpen und unterspülte Wiesenufer suchen. Aber wir hatten absolut nichts gefangen, es waren nur ein paar Bisse am Haken. Alle anderen Wege zu den offiziellen Fishing-Zugängen zum Laramie River wie z.B. die Schlucht waren für unser Wohnmobil leider nicht geeignet. Der Laramie River ist einer der Hauptzuflüsse des North Platte River.

Lake Hattie Reservoir

Vom Laramie River fuhren wir wieder zurück Richtung Laramie zum Lake Hattie Reservoir. Der Hattie-See ist mit einer Fläche von ca. 21000 ha der größte See der Laramie Plains Lakes. Genauso wie am Twin Buttes Lake ist hier kostenloses Camping möglich. Jeder Bootsangler hier war sehr beschäftigt und aufgeregt, denn es können hier absolut sehr große Browns, Rainbows, Yellow Perch und Kokanee Salmon an den Haken gehen...natürlich mit Wurm oder Shrimps.

Doch bald war für alle Camper hier und für die Bootsfahrer auf dem See das Vergnügen vorbei: ein starker Sturm, heftiger Regen und wir erlebten sogar zwei Gewitter gleichzeitig, Blitze von links und rechts...von der Richtung Laramie inkl. von der Grenze zu Colorado.

Laramie / "The Sugar Mouse"

Wir und unser Wohnmobil hatten dieses Wetter-Desaster am Lake Hattie „überstanden“ und sind am nächsten Tag zurück nach Laramie gefahren, um ein paar Besorgungen zu machen, uns für die Reise nach Denver vorzubereiten, das Wohnmobil abzugeben und dann zum Flughafen zu fahren, um zurück nach Deutschland zu fliegen. Was wir die Tage zuvor in Laramie schon gesehen hatten...wir konnten nicht widerstehen: ein wirklich „süßer Süßwarenladen“ namens „The Sugar Mouse Cupcake House“. Cup-Cakes in Hülle und Fülle, in allen Farben und Geschmacksrichtungen. Wirklich lecker !
Ruth Williams aus England ist die Besitzerin. Unbedingt die Webseite ansehen: www.thesugarmouse.net

Memorial to rodeo legend and singer Chris Ledoux in the town of Kaycee (U.S. Hwy25).

Flags of Plains Indian Tribes