Bighorn National Forest

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"Devil's Kitchen"

Devil's Kitchen ist ein ca. 47 Hektar großes geologisches Gebiet, etwa acht Kilometer östlich von Greybull.
Atemberaubende Ausblicke, unglaubliche geologische Schönheit. Ödland, Krater, Klippen und Felsformationen
in vielfältigen Farben und Formen.
Mehr iInformationen über „Devil's Kitchen“ Geologie : https://www.bighornbasindinos.org/devilskitchen

Bighorn Scenic Highway 14

Shell Creek / Shell Creek Canyon

Der Shell Creek (ein Nebenfluss des Bighorn River) fließt entlang der beeindruckenden Bighorn Scenic Bayway (US Highway 14), umgeben von rund 550 Millionen Jahre alten Sandsteinbergen, die auf 2,9 Milliarden Jahre alten präkambrischen Gesteinen ruhen – einem der ältesten Gesteine der Erde. Solche und viele weitere interessante Informationen, beispielsweise zur Flora und Fauna des Shell Creeks, sind zu finden an einem Rastplatz mit Besucherinformationszentrum (Shell Falls Interpretive Site) in der Nähe vom Shell Canyon. Eine Treppe mit Aussichtsplattform führt fast direkt zum Wasserfall mit einer Höhe von ca. 37 Meter. Tief unten in den für uns unzugänglichen, unterschiedlichen Wasser-Becken haben wir große Forellen gesehen die auf angespülte Nahrung warten. Der Shell Creek ist nach den Muschelfossilien benannt, die in den Sedimentwänden des Canyons gefunden wurden.

South Tongue River

Eine etwas längere und staubige unbefestigte Straße führt zum South Tongue River und Begegnungen mit Elchen, die diese Straße von Waldabschnitt zu Waldabschnitt überqueren, sind keine Seltenheit. Der South Tongue River ist glasklar und teilweise eng mäandrierend und fließt daher mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. An den flachen Abschnitten des Flusses war der Grund sehr sumpfig und mit Wasserpflanzen bewachsen und wir konnten dort nur vom Ufer aus fliegenfischen. Die schöne Umgebung im Wald oder auf der offenen Ebene, die Ruhe und der absolut hohe Fischbestand haben uns dazu verleitet, zwei Tage dort zu bleiben. Wir fingen viele Bachforellen in verschiedenen Größen.

Sucker Creek

Ein Zufluss vom South Tongue River. Traumhaft schön, sehr klares Wasser mit vielen Bachforellen und -Saiblingen.

East Fork South Tongue River

Viele Erlebnisse an diesem Fluss – Fliegenfischen zwischen einigen „verhängnisvollen“ Baumstämmen im Wasser. Zahlreiche Bachforellen bissen gierig auf unsere Trockenfliegen. Nymphenfischen war wegen der vielen Steine und Baum-Geäst am Wassergrund absolut nicht möglich. Spät abends am Wohnmobil besuchten uns einige Rehe und eine Elchkuh mit Kalb. Hier, auf 2.560 Metern Höhe, verbirgt sich ein Stück Geschichte: um 1905 wurde ein sogenannter „Splash Dam“ errichtet. Dieses alte Transportsystem diente dem Transport von Baumstämmen zu den Sägewerken im Tal. Ein Splash Dam erstreckte sich über die gesamte Breite eines Flusses und schuf ein Reservoir in dem Wasser und Baumstämme gespeichert wurden, bis der Überlauf geöffnet wurde, um eine große Flut abzulassen. In der Bighorn Range gibt es mehrere über 100 Jahre alte Splash Dams, darunter auch einen am Sourdough Creek. Alle diese Dämme waren wichtige Standorte für die Holzverarbeitung, da Bahn-Schwellen für die Eisenbahn benötigt wurden – sie wurden zum Clear Creek geflößt, wo sie dann östlich der Stadt Buffalo an die Eisenbahnlinie gebracht wurden. Außerdem wurde viel Holz für den Bau von Siedlungen benötigt.

north Tongue River

Jeder Kilometer des North Tongue River präsentiert sich in dieser Höhenlage von 2560 Metern anders. Im Wald mit Kiefern, Fichten und Douglasien ist der Fluss wild und bildet große Gumpen, während er im Flachen schmal und langsam fließt. Wir fingen viele Yellowstone-Cutthroat-Forellen, Bachforellen und Regenbogenforellen.
Fliegenfischen am North Tongue River geht bis oberhalb der Mündung des Bull Creek im Sheridan County...also sehr, sehr viele Kilometer kann man befischen! Jede Menge Urlaubs-Tage wären nötig !!

Saison/Bestimmungen: Angeln ist ganzjährig erlaubt, das Eis schmilzt normalerweise Mitte April. Alle Forellen (außer Bachforellen) müssen sofort zurückgesetzt werden.

Tongue River

Der Tongue River ist ein Nebenfluss des Yellowstone Rivers in Montana. Er entspringt in den Big Horn Mountains auf einer Höhe von etwa 3.000 Metern und fließt rund 400 Kilometer durch den Südosten Montanas, wo er bei Miles City in den Yellowstone River mündet. Wir besuchten den beeindruckenden Tongue River Canyon (etwa 8 Kilometer von Dayton entfernt), wo es drei offizielle Angelplätze zum Fliegenfischen gibt. Wir haben dort nur Bachforellen gefangen. Ein unbefestigter Weg führt entlang des Flusses durch Millionen Jahre altes Sedimentgestein – Kalkstein, Schiefer und Sandstein – zu einem Parkplatz, wo die wunderschöne Fahrt durch den Canyon endet. Von hier aus kann man entlang des malerischen Flusses wandern.

Buffalo City

Wir besuchten das Jim-Gatchell-Gedenkmuseum mit der Nate-Champion-Statue. Er ist berühmt für seinen letzten Widerstand im Jahr 1892 während des Johnson-County-Cattle War.

Anschließend besichtigten wir das historische Occidental Hotel, das 1880 gegründet wurde. Viele berühmte Persönlichkeiten des Wilden Westens logierten in diesem Hotel, darunter Butch Cassidy und Sundance Kid, der Viehdetektiv und Mörder Tom Horn, Buffalo Bill Cody, Ernest Hemingway, General Phil Sheridan, der Schriftsteller Owen Wister, der drei Jahre lang in diesem Hotel wohnte, Präsident Theodore Roosevelt, Präsident Herbert Hoover und der Schauspieler Hugh O’Brien.

Middle Clear Creek / South Clear Creek

Ungefähr 15 Meilen von Buffalo City entfernt, am Hwy 16 (Richtung Ten Sleep City), fließen beide Flüsse durch märchenhafte Wälder des Bighorn Nationalforest. Teilweise etwas schwierig zu befischen, aber wir haben bei beiden viele Bachforellen gefangen.

North Fork Crazy Woman Creek

Crazy Woman Creek...also, nicht nur Frauen werden hier verrückt...wir hatten hier so viele Brook Trouts gefangen wie nie zuvor - jeder Wurf ein Biss, egal welche Trockenfliege. Der Bach mäandert viele Meilen tief in den (Märchen-) Wald und es war schon fast unheimlich. Wir mussten sehr darauf achten ob ein Bär oder Elch unterwegs war, da wir viele Spuren und Liegestellen dieser Tiere fanden. Zum Glück kauften wir was hier an allen Flüssen und Wälder notwendig ist/unser Tipp: vor der Reise ein Bär-Spray kaufen ! Aber es gab hier auch einen kleinen süßen Waldbewohner der auf uns aufgepasste...ein Eichhörnchen.

Canyon Creek

Da gibt es eine kleine Abzweigung vom Highway16 (von Buffalo City nach Tensleep City) in die Canyon Creek Road, die nach ein paar Meilen zum Canyon Creek führt, der sowohl in der Ebene als auch im Wald sich schlängelt auf ca. 2800 Meter Berghöhe. Der unbefestigte Weg ist etwas schwierig zu befahren und es dauert bis man mit den Wohnmobil eine Stelle gefunden hat wo der Fluß zu befischen ist. Wenn man weiter fährt, wird die Straße noch enger, kurviger und steiler und man kommt nicht mehr an den Fluß. Wir hatten dann zudem ein Problem mit Umkehr-Möglichkeit mit dem Wohnmobil.

Tensleep Canyon / Tensleep Creek

Die Fahrt durch den Tensleep Canyon ist sehr beeindruckend. Der Highway 16 schlängelt sich entlang der steilen Felswände. Hier ist auch das Paradies für erfahrene Sportkletterer die schwindelerregende Höhen lieben. Mit einem Wohnmobil ist es im Canyon schwierig, zum Tensleep Creek zu gelangen und zu fischen, da die unbefestigten Wege zum Fluss schmal und sehr steil sind. Etwa 16 Kilometer vor der kleinen Stadt Ten Sleep City erreicht man das Tal, mit flacheren Fluss-Abschnitten. Hier gibt es offizielle/ausgewiesene Angelstellen mit Hinweistafeln für Fischer inkl. Regel- und Strecken-Informationen, an die man sich dringend halten sollte – hier gibt es nämlich Privat-Grundstücke. Der Tensleep Creek fließt stellenweise sehr wild, mit einigen Stromschnellen und großen Gumpen und mündet in den Nowood River, ein Nebenfluss des Bighorn River. In der Nähe von Tensleep City kann man eine Fischzucht besuchen, in der jährlich über 2 Millionen Fische gezüchtet werden: Regenbogenforellen, Yellowstone-Cutthroat-Forellen, Bachforellen. Weitere Informationen auf der Website:   https://wgfd.wyo.gov/ten-sleep-fish-hatchery

North Platte / Little Medicine Bow River
and Medicine Bow River

Auf dem Weg zum Medicine Bow Ruett Nationalpark fuhren wir durch Natrona County nach Casper (zweitgrößte Stadt im US-Bundesstaat Wyoming) am North Platte River.
Weiter auf den Weg nach Saratoga besuchten wir noch den Little Medicine Bow River und den Medicine Bow River. Wir fischten dort nicht, denn es war sehr heiß, wir hatten an diesem Tag ca. 40° C ! Zusätzlich war sehr schlechte und trübe Luft wegen verschiedener Waldbrände in der Umgebung. Erst nach Saratoga Stadt und im höheren Bereich der Berge vom Medicine Bow Nationalpark konnten wir wieder richtig durchatmen und die Temperaturen waren wesentlich angenehmer.